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Ex-GDL-Chef Schell fordert taktisches Angebot der Bahn an Lokführer

Archivmeldung vom 08.10.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 08.10.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Dennis Witte
Bild: Henning Hraban Ramm / pixelio.de
Bild: Henning Hraban Ramm / pixelio.de

Angesichts des aktuellen Streiks ruft der frühere Vorsitzende der Lokführergewerkschaft GDL, Manfred Schell, die Bahn zu mehr taktischem Vorgehen und einem neuen Angebot an die GDL auf.

Der "Bild" (Mittwoch) sagte Schell, der Bahn-Vorstand solle den GDL-Vorsitzenden Claus Weselsky mit einem höheren Tarifangebot "aus der Reserve locken".

Konkret schlug Schell drei Prozent Lohnplus oder mehr vor. "Wenn die Bahn halbwegs vernünftig wäre, würde sie den Lokführern ein gutes Angebot machen", sagte Schell der Zeitung. "Dann müsste Weselsky `nein` sagen und in der Presse steht: Bahn macht großzügiges Angebot, Weselsky lehnt ab."

So würde deutlich, dass die Verhandlungen nicht an den Arbeitszeiten oder dem Lohn, sondern am Machtstreben des GDL-Vorsitzenden scheiterten.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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