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1. Quartal 2015: 4,2 % weniger Güter im Bahnverkehr

Archivmeldung vom 03.06.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 03.06.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
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Im Eisenbahngüterverkehr in Deutschland wurden im ersten Quartal 2015 insgesamt 88,1 Millionen Tonnen Güter befördert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, entsprach das einer Abnahme von 4,2 % im Vergleich zum Vorjahresquartal. Das war der höchste Rückgang für das erste Quartal eines Jahres seit 2009 (- 21,2 %).

Überdurchschnittlich hohe Rückgänge gab es im Auslandsverkehr: Während der Binnenverkehr im ersten Quartal 2015 um 2,1 % unter dem Ergebnis des Vorjahreszeitraums lag, nahmen der Versand in das Ausland (- 4,9 %) und der Empfang aus dem Ausland (- 13,2 %) deutlich stärker ab. Im Durchgangsverkehr entsprachen die Mengen für das erste Quartal 2015 dem Vorjahresergebnis.

Von sämtlichen Güterabteilungen konnten nur die Bereiche Chemische Erzeugnisse, Mineralerzeugnisse (+ 5,8 %) sowie Maschinen, Ausrüstungen und langlebige Konsumgüter (+ 1,7 %) Tonnagezuwächse erzielen. Für Kohle, rohes Erdöl und Erdgas (- 13,8 %) sowie für Erze, Steine und Erden, sonstige Bergbauerzeugnisse (- 9,3 %) nahmen die Gütermengen hingegen ab.

Die Transportleistung in Tonnenkilometern sank im ersten Quartal 2015 um 1,1 %. Während in den Monaten Januar (- 3,6 %) und Februar (- 1,5 %) die Leistungen rückläufig waren, wurde im März ein Zuwachs von 1,3 % erzielt.

Der Transport von Containern und Wechselbehältern nahm noch stärker ab als der Bahnverkehr insgesamt: Von Januar bis März 2015 wurde mit 1,4 Millionen TEU (Twenty foot equivalent unit - 1 TEU entspricht einem 20-Fuß-Container) 12,9 % weniger befördert als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Einen stärkeren Rückgang für das erste Quartal eines Kalenderjahres hatte es zuletzt im Jahr 2009 mit - 15,8 % gegeben.

Quelle: Statistisches Bundesamt (ots)

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