Direkt zum Inhalt Direkt zur Navigation
Sie sind hier: Startseite Nachrichten Wirtschaft Intel fordert mehr Anstrengung bei Integration von Fachkräften

Intel fordert mehr Anstrengung bei Integration von Fachkräften

Freigeschaltet am 30.03.2024 um 06:46 durch Sanjo Babić
Einwanderer reisen mit Bussen ein (Symbolbild)
Einwanderer reisen mit Bussen ein (Symbolbild)

Bild: Eigenes Werk/OTT

Intel-Manager Bernd Holthaus fordert von der Politik mehr Anstrengungen bei der Integration von ausländischen Fachkräften. "Es geht darum, den Standort Deutschland zum attraktivsten Standort weltweit zu machen; das heißt, wer ein Fachkräfteeinwanderungsgesetz macht, sollte auch die Kommunen so ausstatten, dass die Integrationsprozesse bewerberfreundlich ablaufen", sagte Holthaus dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland".

Der Personalchef für das geplante Intel-Werk in Magdeburg verweist darauf, dass Fachkräfte, die mit hohen Qualifikationen ihre Heimat verlassen, sich in der Regel das Land aussuchen könnten, in dem sie arbeiten. Im Fall von Magdeburg sei Intel daran interessiert, dass die Einstellung von Arbeitskräften nicht an bürokratischen Hürden für Migranten scheitert: "Wichtig ist uns auch, dass Politiker durchdenken, was es aus Sicht eines Kandidaten oder einer Kandidatin bedeutet, nach Magdeburg zu kommen." 

Beim Thema Willkommenskultur komme es auf das Engagement aller an, die an dem Prozess der Migration beteiligt seien. Dabei sei es entscheidend, günstige Rahmenbedingungen zu schaffen. "Die Themen Wohnraum und Bildung sind für junge Familien sehr wichtig. Da hat Magdeburg im Vergleich zu Baden-Württemberg oder Ballungsgebieten einiges zu bieten, wo Wohnraum kaum noch bezahlbar ist." Wichtig sei auch, wie es um das Schulsystem für die Kinder der künftigen Intel-Mitarbeiter oder die Dienstleistungen im Gesundheitssystem stehe. Der US-Konzern will am Rand der Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt zwei Halbleiterfabriken errichten. Investitionen von mehr als 30 Milliarden Euro sind geplant.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

Videos
Daniel Mantey Bild: Hertwelle432
"MANTEY halb 8" deckt auf - Wer steuert den öffentlich-rechtlichen Rundfunk?
Mantey halb 8 - Logo des Sendeformates
"MANTEY halb 8": Enthüllungen zu Medienverantwortung und Turcks Überraschungen bei und Energiewende-Renditen!
Termine
Newsletter
Wollen Sie unsere Nachrichten täglich kompakt und kostenlos per Mail? Dann tragen Sie sich hier ein:
Schreiben Sie bitte phonem in folgendes Feld um den Spam-Filter zu umgehen

Anzeige