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Telekom will Geschäftskunden bei T-Systems bündeln

Archivmeldung vom 04.06.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.06.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Bild: telekom.de
Bild: telekom.de

Die Deutsche Telekom plant, ihre beiden Geschäftskundenbereiche unter dem Dach ihrer IT-Tochter T-Systems zu bündeln. Das erfuhr das "Handelsblatt" aus Konzernkreisen. Derzeit konzentriert sich T-Systems auf rund 400 Großkunden wie etwa Shell, die Deutschland-Sparte auf rund 160.000 kleinere und mittlere Unternehmen.

Nun gibt es im Konzernvorstand Überlegungen, die Kundensegmente wieder zusammenzulegen. Noch sei jedoch nichts entschieden, heißt es aus dem Unternehmensumfeld. Offiziell wollten weder T-Systems noch die Telekom einen Kommentar abgeben. Während früher die großen Kunden auf individualisierte Lösungen setzten, nutzen sie heute oftmals ähnliche Standardpakete wie die kleinen und mittleren Firmen, die die Deutschland-Sparte bedient, heißt es zur Begründung.

Mit der zunehmenden Konzentration auf das Cloud-Geschäft, in der die Daten extern gespeichert und abgerufen werden, habe sich die erst 2008 durchgesetzte Aufteilung der Kunden im Telekom-Konzern überholt. Nach Einschätzung von Beobachtern spricht viel für einen solchen Schritt. Die Zweiteilung sei von vielen Kunden nicht verstanden worden, "sie war nur ein fauler Kompromiss."

T-Systems erwägt bereits, auf den Mittelstand spezialisierte IT-Firmen zuzukaufen, heißt es. Denn dort winken noch große Wachstumschancen. "Durch die Standardisierung in der Cloud gibt es ein enormes Rationalisierungspotenzial", sagt Frank Rothauge von der Berenberg Bank. Anders bei den Großkunden: Die großen Konzerne lassen ihre IT längst von Spezialisten wie IBM, HP oder auch T-Systems managen. Dort gibt es nur noch wenige neue Aufträge, der Profit liegt in der Aufdeckung von Synergie- und Kosteneffekten – ein hartes Geschäft.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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