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Sparkassen verklagen WestLB-Tochter

Archivmeldung vom 05.12.2009

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 05.12.2009 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Der Westfälisch-Lippische Sparkassen- und Giroverband hat Klage gegen die WestLB-Tochter Westdeutsche Immobilienbank AG (Westimmo) eingereicht. Das berichtet die Essener WAZ-Gruppe. Unter dem Aktenzeichen 6 K 1033/09.MZ ist beim Verwaltungsgericht Mainz eine Klage des Sparkassenverbandes gegen den Immobilienfinanzierer anhängig.

Hintergrund der Klage ist, dass die Westimmo für die Jahre 2008 und 2009 keine Beiträge mehr für einen gemeinsam mit den Sparkassen und der WestLB aufgelegten Reservefonds zur Absicherung von Risikopapieren mehr bezahlt. Nach Informationen der WAZ geht es um 1,5 Millionen Euro im Jahr. Brisant an dem Vorgang ist, dass der Präsident des Sparkassenverbands Rolf Gerlach auch Aufsichtsrat der beklagten Westimmo ist. Gerlach ist ebenfalls Mitglied des WestLB-Aufsichtsrates. Die Westimmo ist eine 100-prozentige Tochter der WestLB. Die nordrhein-westfälischen Sparkassen gehören zum Eigentümerkreis der WestLB. Die Immobilienbank argumentiert, die WestLB sei wegen ihrer Schieflage von einer Nachschusspflicht befreit, also müsse man als Tochter in der Risikogemeinschaft ebenfalls keine Beiträge bezahlen.

Quelle: Westdeutsche Allgemeine Zeitung

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