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Die 13. Schönhauser Gespräche der Banken in Berlin

Archivmeldung vom 30.11.2005

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 30.11.2005 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Jens Brehl

Eine Rückbesinnung auf die marktwirtschaftlichen Prinzipien hat heute Klaus-Peter Müller, Präsident des Bankenverbandes und Sprecher des Vorstandes der Commerzbank AG, auf den 13. Schönhauser Gesprächen in Berlin gefordert. Eigenverantwortung, Belohnung von eistungsbereitschaft sowie ein von staatlichen Einflüssen möglichst freier Wettbewerb seien entscheidend, um Deutschland wieder auf den Wachstumspfad zurückzubringen.

Die Deutschen sind verunsichert, wie es in Zukunft mit unserer Wirtschafts- und Sozialordnung weitergeht, so Müller. Dies zeigen aktuelle Umfragen im Auftrag des Bankenverbandes. Danach ist das Vertrauen der Deutschen in die Soziale Marktwirtschaft nach einem Tiefstand von 51 Prozent während der Kapitalismusdebatte aktuell zwar wieder auf 59 Prozent angestiegen, von früheren Spitzenwerten wie 76 Prozent noch im Jahre 2001 aber weit entfernt. Die Politik kann nach Auffassung Müllers das verloren gegangene
Vertrauen durch erfolgreiche Reformen wieder zurückgewinnen. "Wenn die Bürger überzeugt sind, dass die Probleme des Landes gelöst werden, wird auch das Vertrauen in die marktwirtschaftliche Ordnung wieder steigen", betonte Müller.

Die 13. Schönhauser Gespräche stehen unter dem Thema "Die Zukunft der Sozialen Marktwirtschaft - Politik, Wirtschaft und Bürger in der Verantwortung". Als Redner werden in der Berliner Staatsoper erwartet: Dr. Klaus von Dohnanyi, Bundesminister a. D., Prof. Dr. Dr. Karl Homann, Lehrstuhl für Philosophie und Ökonomik der Ludwig-Maximilians- Universität München, Prof. Dr. Paul Nolte, Professor für Neuere Geschichte und Zeitgeschichte an der Freien Universität Berlin, Prof. Dr. Hans-Jürgen Papier, Präsident des
Bundesverfassungsgerichtes, Michael Sommer, Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes, Prof. Dr. h. c. Reinhold Würth, Vorsitzender des Unternehmensbeirates der Adolf Würth GmbH & Co. KG, sowie Dieter Althaus, Ministerpräsident des Freistaates Thüringen, Reinhard Bütikofer, Bundesvorsitzender BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Dirk Niebel, MdB und Generalsekretär der FDP und Rainer Wend, MdB und Vorsitzender des Ausschusses Wirtschaft und Arbeit, SPD.

Die Schönhauser Gespräche sind Teil des gesellschaftspolitischen Engagements der privaten Banken. Sie bieten ein Forum für den Meinungsaustausch zwischen Politik, Wissenschaft, Medien und Wirtschaft.

Quelle: Pressemitteilung Bundesverband deutscher Banken

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