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Krankenhäuser in Baden-Württemberg: Steigende Schulden engen Spielraum für Investitionen ein

Archivmeldung vom 12.06.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 12.06.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bild: "obs/Roland Berger"
Bild: "obs/Roland Berger"

Rund 70 Prozent der 30 größten Krankenhausverbünde in Baden-Württemberg sind defizitär. Diese finanzielle Schieflage ist besorgniserregend, denn die Kliniken sind für die medizinische Versorgung unerlässlich und bedeutende regionale Arbeitgeber. So wurden im Jahr 2017 im Südwesten 2,4 Millionen Operationen durchgeführt und 114 Tausend Vollzeitkräfte beschäftigt.

Damit die Kliniken mittelfristig das hohe Versorgungsniveau halten können, sind Investitionen notwendig, sowohl in Baumaßnahmen als auch in die Medizintechnik. Mit der richtigen strategischen Neuausrichtung könnten die Krankenhäuser auch eine wirtschaftliche Wende vollziehen und als wichtiger Standortfaktor für die jeweilige Region erhalten bleiben.

Wie sich die Krankenhauslandschaft in Baden-Württemberg aus finanzieller Sicht entwickelt und wie Krankenhäuser mit der aktuellen wirtschaftlichen Situation umgehen sollten, erklärt Dr. med. Peter Magunia, Partner von Roland Berger in folgendem Videointerview:

Quelle: Roland Berger (ots)

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