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Gaststätten-Gewerkschaft warnt vor "Scheinmindestlohn"

Archivmeldung vom 28.12.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 28.12.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Flickr/Benson
Bild: Flickr/Benson

Im Streit um die Ausgestaltung eines künftigen flächendeckenden Mindestlohns hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) die Bundesregierung vor Ausnahmen gewarnt. "Wenn vom Mindestlohn ganze Gruppen ausgenommen werden, zum Beispiel, wie von Herrn Seehofer gefordert, Rentnerinnen und Rentner, dann wird keine sinnvolle untere Grenze gegen Lohndumping, sondern ein wirkungsloser Scheinmindestlohn eingeführt", sagte die NGG-Vorsitzende Michaela Rosenberger der "Welt". Nötig sei ein "Mindestlohn für alle - ohne Ausnahmen".

Dieser müsse auch für Minijobber gelten. Allein im Gastgewerbe gibt es heute fast eine Million Beschäftigte in Minijobs. Der Arbeitgeberverband Gesamtmetall sieht bei dem flächendeckenden Mindestlohn "die Gefahr, dass die Einstiegsmöglichkeiten für Unqualifizierte und Geringqualifizierte schlechter werden". Deshalb sei "eine Differenzierbarkeit nach Regionen und Branchen wichtig", sagte ein Sprecher der "Welt". "Grundsätzlich sollten wir aber mehr darüber reden, wie man nach dem Einstieg den Aufstieg gestaltet, statt nur über Einstiegsbedingungen zu diskutieren."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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