Direkt zum Inhalt Direkt zur Navigation
Sie sind hier: Startseite Nachrichten Wirtschaft Wirtschaftsvertreter reagieren alarmiert auf Pisa-Studie

Wirtschaftsvertreter reagieren alarmiert auf Pisa-Studie

Archivmeldung vom 06.12.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 06.12.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Das Logo der BDA
Das Logo der BDA

Wirtschaftsvertreter haben alarmiert auf die neue Pisa-Studie reagiert: Die Studie sei ein "Weckruf" für Deutschland, sagte Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. "Mit diesen Ergebnissen werden wir das kommende Jahrzehnt nicht erfolgreich bestehen können", warnte der Präsident der Bundesvereinigung Deutscher Arbeitgeberverbände (BDA). Deutschland lebe von technischer Exzellenz und gut ausgebildeten Fachkräften.

"Nur so sind wir sozial und wirtschaftlich stark", sagte Kramer. Nach den am Dienstag weltweit präsentierten Ergebnissen von "PISA 2015" kam Deutschland in Naturwissenschaften auf 509 Punkte (2012: 524) und in Mathematik auf 506 (514). Schon heute fehlten 212.000 MINT-Fachkräfte, so Kramer.

Die MINT-Fächer sollten in der Schule weiter gestärkt werden, gerade Gymnasien müssten bei naturwissenschaftlichen Kompetenzen besser werden. Besonders wichtig sei es zudem, Mädchen noch stärker für diese Themen zu begeistern. "Schon in der Kita sollte das Interesse an Naturwissenschaften spielerisch geweckt werden", sagte Kramer den Funke-Zeitungen.

Beunruhigt zeigte sich auch Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer: "Für den erfolgreichen Einstieg in die komplexen gewerblich-technischen Ausbildungsberufe im Handwerk sind naturwissenschaftliche und mathematische Kompetenzen der Schüler entscheidend." Gerade in diesen Fächern hätten sich die Defizite der Schüler jedoch vergrößert.

Ausbildungsplätze zu zukunftssicheren und bereits digitalisierten Berufen wie Elektroniker, Anlagenbauer oder Feinwerkmechaniker blieben auch daher in großer Zahl unbesetzt, sagte der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH) den Funke-Zeitungen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

Videos
Bild: Erwin Lorenzen / pixelio.de
Das neue Paradigma der Gesundheitsversorgung - dritter Teil
ExtremNews kommentiert - Folge 8
ExtremNews kommentiert - Folge 8
Termine
Newsletter
Wollen Sie unsere Nachrichten täglich kompakt und kostenlos per Mail? Dann tragen Sie sich hier ein:
Schreiben Sie bitte liter in folgendes Feld um den Spam-Filter zu umgehen

Anzeige