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Handelsblatt: Deutsche Bank verlässt Siemens-Aufsichtsrat

Archivmeldung vom 16.09.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.09.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Bild: Terramara / pixelio.de
Bild: Terramara / pixelio.de

Erstmals seit Jahrzehnten wird die Deutsche Bank laut eines Zeitungsberichtes künftig angeblich nicht mehr im Siemens-Aufsichtsrat vertreten sein. Nach dem Rücktritt von Ex-Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann als stellvertretender Siemens-Aufsichtsratschef werde der Nachrücker nicht von der Deutschen Bank kommen, will das "Handelsblatt" aus "Finanzkreisen" erfahren haben.

Die Co-Vorstandsvorsitzenden des größten deutschen Geldhauses, Anshu Jain und Jürgen Fitschen, stünden als Kandidaten nicht zur Verfügung, heißt es in dem Bericht. Es habe zwar diese Überlegungen für kurze Zeit gegeben. Sie seien aber rasch wegen der großen Herausforderungen in der Bank selbst verworfen worden.

Ackermann hatte am Donnerstag seinen Rückzug aus dem Aufsichtsrat angekündigt. Laut Industriekreisen soll die Gelegenheit für eine Verjüngung genutzt werden. Der Nachrücker werde jünger als 60 Jahre sein. Im Umfeld des Unternehmens wird damit gerechnet, dass den Vize-Posten der Kapitalseite einer der bisherigen Aufsichtsräte übernimmt. Der Siemens-Aufsichtsrat trifft sich am kommenden Mittwoch.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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