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Super RTL baut bis zu 15 Prozent der Stellen ab

Archivmeldung vom 24.06.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 24.06.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
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Der Fernsehsender Super RTL verordnet sich einen Sparkurs. Der Kölner Kanal wird über ein freiwilliges Ausstiegsprogramm rund 15 Prozent seiner Arbeitsplätze abbauen. Dabei geht es um bis zu 20 Stellen. Das erfuhr das "Handelsblatt" aus RTL-Kreisen.

Derzeit beschäftigt der Sender 130 Mitarbeiter. "Nach vielen Jahren des Wachstums und der hohe Rendite haben wir auch ein wenig Speck angesetzt", sagte der seit 13 Jahren amtierende Geschäftsführer Claude Schmit dem "Handelsblatt". Er setzt zunächst auf ein freiwilliges Ausscheiden. Noch ist keine Kündigung ausgesprochen worden. "Ich hoffe in allen Fällen auf eine einvernehmliche Lösung", sagte Schmit.

Super RTL reagiert mit dem Stellenabbau auf einen schärfer werdenden Wettbewerb. Im Januar 2014 will der Medienriese Disney seinen werbefinanzierte Kindersender Disney Channel starten. Das hat Folgen für den bisherigen Marktführer Super RTL. Mit dem Stellenabbau soll die Rendite gesichert werden. Bislang teilen sich Disney und der Fernsehkonzern RTL Gewinne. Denn Super RTL gehört jeweils zur Hälfte dem Micky-Maus-Konzern und der Bertelsmann-Fernsehtochter RTL.

Disney setzt künftig aber auf den Alleingang. Deshalb kaufte der Konzern den Sender "Das Vierte", der Anfang 2014 in Disney Channel umgewandelt wird. Seit mehr als 15 Jahren führt Super RTL den Kinderfernsehmarkt in Deutschland an. Die Kölner erzielten in diesem Jahr einen Marktanteil von 21,6 Prozent in ihrer Zielgruppe. Der öffentlich-rechtliche Kinderkanal, die Nummer zwei im Markt, erreichte 20,0 Prozent.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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