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Karstadt-Mitarbeiter verzichten insgesamt auf eine Milliarde Euro

Archivmeldung vom 24.04.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 24.04.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Das Logo von Karstadt
Das Logo von Karstadt

Die Mitarbeiter der insolventen Warenhauskette Karstadt haben bisher auf insgesamt eine Milliarde Euro verzichtet, um ihre Arbeitsplätze zu retten. Das sagte der Betriebsratschef von Karstadt, Hellmut Patzelt, dem Berliner "Tagesspiegel".

Im aktuellen Insolvenzplan erklären die insgesamt 25 000 Mitarbeiter ihren Verzicht auf 150 Millionen Euro Weihnachts- und Urlaubsgeld in den kommenden drei Jahren. "Insgesamt summiert sich der Verzicht der Mitarbeiter damit auf eine Milliarde Euro in den vergangenen sechs Jahren", sagte Patzelt. Die anderen Einschnitte reichen in die Ära Thomas Middelhoff zurück. Der damalige Karstadt-Chef hatte mit dem Betriebsrat mehrfach harte Einschnitte für die Belegschaft ausgehandelt.

Bisher kein konkretes Angebot für Karstadt

Bis Freitagmittag lag kein konkretes Angebot für die Übernahme der Karstadt-Warenhäuser vor. "Bisher ist noch kein Angebot eingegangen", sagte Hellmut Patzelt, Betriebsratschef von Karstadt, dem Tagesspiegel. Investoren mit Interesse an einem Einstieg bei der insolventen Warenhauskette müssen bis heute um 17 Uhr ein Angebot abgeben. Dann läuft die von Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg gesetzte Frist zur Abgabe von Angeboten ab. Derzeit ist noch völlig unklar, ob es Interessenten für eine Übernahme des Pakets von 120 Warenhäusern gibt, das Görg nur als Ganzes abgeben will. Medienberichte, nach denen die Investmentbank Goldman Sachs an einer Übernahme der Warenhäuser interessiert sein soll, bestätigte Patzelt nicht. Von einem Interesse der Bank wisse er nichts. Goldman Sachs ist über eine Beteiligung an dem Immobilienfonds Highstreet an 83 der 120 Karstadt-Warenhäuser beteiligt. 

Quelle: Der Tagesspiegel

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