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Block-Gruppen-Chef kritisiert Art der Staatshilfen

Archivmeldung vom 16.01.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.01.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
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Der Chef der Block Gruppe und Betreiber des Hotels Grand Elysée in Hamburg, Stephan von Bülow, kritisiert die Art der Staatshilfen und spricht von großer Frustration. "Erst werden Hilfen versprochen und dann im Nachhinein hohe Hürden gesetzt", sagte von Bülow der "Welt".

Der Manager ist zugleich Vorstandsmitglied des Branchenverbands Dehoga. Derzeit sei noch nicht absehbar, ob sein eigenes Unternehmen die Novemberhilfen der Bundesregierung erhalten werde. "Für uns sind die Kriterien eindeutig. Wir haben Verluste erwirtschaftet, und wir benötigen die Hilfen", sagte von Bülow.

Doch nun komme es auf die Art der Berechnung an. Im Detail geht es um die Höhe weiterer Geschäftsaktivitäten der Block Gruppe neben der Hotellerie und Gastronomie mit ihren 54 Steakhäusern. Unternehmenschef von Bülow hofft auf Unterstützung in einem zweistelligen Millionen-Euro-Betrag. "Von den zugesagten 15 Milliarden Euro ist bislang gerade einmal eine Milliarde Euro an Hilfsgeldern geflossen", beklagte der Manager. Das Unternehmen hat vor einigen Monaten bereits Klage vor dem Verwaltungsgericht in Hamburg eingereicht. "Die Klage auf Entschädigung für entstandene Verluste zieht sich hin", sagte von Bülow zum Stand der Dinge. Es gehe dabei um die Verhältnismäßigkeit der Verordnung für die Schließungen. "Wir sehen darin einen Eingriff in die Grundrechte des Eigentums", sagte der Manager der "Welt".

Die Belastung durch die Coronakrise müsse von allen getragen werden und nicht nur von den Betrieben. "Für viele Hotels und Restaurants geht es um das nackte Überleben", sagte der Hotelier. Jeder vierte Unternehmer erwäge eine Schließung. "Es wird ein ganz stilles Sterben von Betrieben in der Gastronomie und Hotellerie geben", sagte von Bülow. Im eigenen Hotel Grand Elysée sei die Lage dramatisch. "Wir haben derzeit eine Zimmerbelegung im niedrigen einstelligen Prozentbereich", sagte von Bülow. Nötig für eine wirtschaftliche Arbeit seien jedoch 45 Prozent. Der Verlust der Block Gruppe für 2020 liege im unteren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich und stamme überproportional aus dem Hotelbetrieb.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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