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Daimler stabilisiert Autoverkäufe in China

Archivmeldung vom 27.04.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 27.04.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Daimler AG Konzernzentrale in Stuttgart-Untertürkheim
Daimler AG Konzernzentrale in Stuttgart-Untertürkheim

Foto: User:Enslin
Lizenz: GFDL
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Trotz massiver Gewinneinbrüche im ersten Quartal auf Grund der Corona-Pandemie kann sich der deutsche Automobilhersteller Daimler beim wichtigen China-Geschäft stabilisieren. "Allein in China haben wir im März wieder um die 50.000 Fahrzeuge absetzen können.

Das stimmt uns zuversichtlich", sagte Produktions-Vorstand Markus Schäfer der "Bild am Sonntag". Mercedes-Benz hatte weltweit insgesamt von Januar bis März rund 477.400 Pkw ausgeliefert. Ab Montag sollen bei Daimler in Deutschland wieder Autos vom Band rollen.

Die Pkw-Werke Sindelfingen und Bremen werden mit der Produktion von E- und S-Klasse Fahrzeugen starten. Für die in Sindelfingen gebaute S-Klasse ist China der größte Absatzmarkt. Normalerweise laufen in Sindelfingen jeden Tag einige hundert Fahrzeuge vom Band. "Diese Anzahl werden wir zum Start der Produktion nächste Woche nicht gleich wieder erreichen", sagte der Produktions-Vorstand. Zum Schutz der Autofahrer setzt Mercedes auf neuartige Virenfilter. Vorstand Schäfer: "In Zukunft wird Luftreinigung der nächsten Generation wie Hochleistungs-Partikelfilter - sogenannte HEPA Filter -, die auch Viren und Bakterien filtern können, Gegenstand unserer Entwicklung sein."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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