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Immobilienmarkt: 2010 wird härter als das Vorjahr

Archivmeldung vom 10.03.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 10.03.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
2010 wird Bewährungsjahr für Immobilienmarkt. Bild: credit-suisse.com
2010 wird Bewährungsjahr für Immobilienmarkt. Bild: credit-suisse.com

Der Immobilienmarkt hat ein noch schwierigeres Jahr vor als hinter sich. Besonders Schweizer Gewerbeimmobilien geraten 2010 stärker unter Druck, so die Prognose der Credit Suisse. Auf dem Büroflächenmarkt stehe die "weiterhin schwache Nachfrage" einer hohen Flächenausweitung gegenüber. Anders als auf dem Wohnungsmarkt würden die Folgen der Krise im kommerziellen Bereich nicht durch eine zusätzliche Nachfrage abgefedert.

Dabei seien auch bei Wohnflächen Preisrückgänge und leicht steigende Leerstände zu erwarten. Die Situation bei Büro- und Verkaufsflächen gestalte sich aber noch schwieriger.

Höheres Angebot bei sinkender Nachfrage

Im Vorjahr zeigte sich der Immobilienmarkt noch stabil. Nun steht ihm der Credit Suisse zufolge jedoch ein Bewährungsjahr bevor. "Das laufende Jahr wird noch anspruchsvoller als 2009", so die Experten. Steigende Arbeitslosigkeit, stagnierende Einkommen und auslaufende Nachfrageimpulse aus der Zuwanderung erhöhen den Druck auch im Wohnflächenmarkt. Hier werde die Entwicklung aber "in geordneten Bahnen verlaufen", da weniger gebaut und daher ein geringeres Angebot verfügbar sein werde. Bei Einfamilienhäusern verdichten sich etwa die Anzeichen einer Marktsättigung.

Das Überangebot an Büroimmobilien wird sich in Form niedrigerer Mietpreise und höherer Leerstände hingegen deutlicher äußern. Die konjunkturbedingte Nachfrageschwäche falle mit einer kräftigen Angebotsausweitung zusammen, da "etliche" Bauprojekte, die noch in der Hochkonjunktur in Angriff genommen wurden, vor der Fertigstellung stünden. Zumindest bis 2012 dürften die Preise daher unter Druck bleiben und sich am unteren Rand der Bandbreite von 205 bis 215 Franken pro Quadratmeter und Jahr orientieren.

Ladensterben nicht mehr im Verborgenen

Die konjunkturellen Herausforderungen hinterlassen nach Angaben der Großbank auch auf dem Verkaufsflächenmarkt ihre Spuren. Besonders im Detail- und Fachhandel intensiviere die schwache Umsatzentwicklung die Strukturbereinigung. Dabei sei die "massive Flächenausweitung der letzten Jahre noch längst nicht abgeschlossen". Der Wettbewerbsdruck bei kleinen Händlern steige, nicht mehr wettbewerbsfähige Läden würden aus dem Markt gedrängt und das "Ladensterben dürfte nicht mehr nur im Verborgenen ablaufen". Entscheidend sei hier die Lage. Je nach Standort gebe es auch stärker nachgefragte Flächen.

Quelle: pressetext.schweiz (Manuel Haglmüller)

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