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IW: Vermögen des reichsten Prozents steckt überwiegend in Betrieben

Archivmeldung vom 03.07.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 03.07.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Die Kapitalismus-Pyramide oder auch Herrschaftspyramide die typischerweise verwendet wird.
Die Kapitalismus-Pyramide oder auch Herrschaftspyramide die typischerweise verwendet wird.

Bild: Unbekannt / Eigenes Werk

Nach Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) entfallen vom Vermögen des reichsten Prozents der Bevölkerung bis zu 65 Prozent auf Betriebsvermögen. Das ist das Ergebnis einer IW-Analyse im Auftrag der Stiftung Familienunternehmen, über das die "Welt am Sonntag" vorab berichtet.

Die Deutsche Bundesbank ging bislang aufgrund einer Umfrage nur von einem Anteil von 39 Prozent für das oberste Prozent aus. Die Wirtschaftsforscher des IW gehen davon aus, dass von Privatleuten insgesamt statt 1,1 Billionen Euro bis zu 3,1 Billionen Euro Betriebsvermögen gehalten wird. Das IW warnt davor, das Betriebsvermögen durch eine Wiedereinführung der Vermögensteuer zu belasten.

"Insbesondere in Krisenzeiten mit niedrigen oder ausbleibenden Gewinnen wäre dadurch ein Substanzverzehr möglich oder wahrscheinlich. Dann müssten zum Beispiel Maschinen verkauft oder Investitionen zurückgestellt werden, um Liquiditätsengpässe zu verhindern", heißt es in der Studie. Das von Privatleuten gehaltene Betriebsvermögen wurde laut der "Welt" näherungsweise aus einer Stichprobe von knapp 4.500 Unternehmen ermittelt.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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