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Kartellamtschef Heitzer kündigt schnelle Energie-Entscheidungen an

Archivmeldung vom 27.06.2007

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 27.06.2007 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Der Chef des Kartellamtes Bernhard Heitzer kritisiert den Wettbewerb auf dem deutschen Energiemarkt als "nicht hinreichend ausgeprägt" und kündigt "noch für dieses Jahr" Entscheidungen der Bonner Behörde dazu an. Die Energiepreise seien "zu hoch", sagt Heitzer im Gespräch mit der ZEIT. Wirtschaft und private Verbraucher müssten sie gleichermaßen bezahlen.

Mit ihrer Preispolitik gefährde die Energiewirtschaft die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft, sagte Heitzer. Zugleich werde die Arbeitslosigkeit hoch gehalten. "Arbeitslosenquote und Preissteigerungsrate könnten geringer sein, wenn wir niedrigere Energiepreise hätten. Und das Wachstum wäre signifikant höher als heute."

Der oberste Wettbewerbshüter will künftig den Missbrauch von Marktmacht verhindern. "Noch für dieses Jahr" kündigt Heitzer dazu Entscheidungen des Kartellamtes an. Etwa zu einer seit zwei Jahren anhängigen Klage: Danach sollen Energiekonzerne wie RWE ihre marktbeherrschende Stellung missbräuchlich ausnutzen, um die Verbraucher den Marktpreis der kostenfrei zugeteilten CO2-Verschmutzungsrechte praktisch doppelt zahlen zu lassen.

Quelle: Pressemitteilung DIE ZEIT

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