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Rekord: In Deutschland gab es noch so viele Freiberufler

Archivmeldung vom 08.08.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 08.08.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Kommunikation, Geschäftsmänner, Geschäftsfrauen, Umfrage (Symbolbild)
Kommunikation, Geschäftsmänner, Geschäftsfrauen, Umfrage (Symbolbild)

Bild: Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de

Die Zahl der Freiberufler in Deutschland ist in diesem Jahr mit 1,43 Millionen auf einen neuen Rekordstand gestiegen - und die Mehrheit von ihnen ist mir ihrem Berufstand zufrieden.

85,6 Prozent aller Freiberufler würden den Schritt in die Selbstständigkeit nochmals gehen, lautet das Ergebnis einer Umfrage unter 1.700 Freiberuflern im Auftrag des Bundesverbands der Freien Berufe (BFB), über die die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagausgaben) berichten. Selbstbestimmtheit ist für 87,3 Prozent der Befragten der wichtigste Grund für die Selbstständigkeit. 58 Prozent schätzen die freie Zeiteinteilung, gut die Hälfte (51,7 Prozent) die Verwirklichung der eigenen Potenziale. Trotz großer Zufriedenheit haben angesichts des Fachkräftemangels 42 Prozent der Freiberufler Schwierigkeiten, einen Nachfolger zu finden.

Das größte Problem sehen 83,4 Prozent der Befragten darin, dass es zu wenig potenzielle Kandidaten gebe. Bei 17,8 Prozent sei der zunächst ausgewählte Nachfolger wieder abgesprungen. Gut jeder dritte Freiberufler (35,3 Prozent) findet seinen Nachfolger aus den Reihen seiner eigenen Mitarbeiter, gut jeder Fünfte (21,9 Prozent) übergibt den Stab an ein Familienmitglied, 31,8 Prozent der Befragten an externe Personen. Freiberufler - wie Ärzte, Rechtsanwälte, Architekten, Ingenieure oder Künstler - sind in Deutschland ein wichtiger Wirtschaftszweig. Sie beschäftigen rund 3,59 Millionen Mitarbeiter. Laut BFB erzielt die Berufsgruppe einen Umsatz von 327 Milliarden Euro und trägt damit 10,8 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt bei.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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