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Wirtschaftssoziologe warnt vor negativen Auswirkungen des Home Office

Archivmeldung vom 20.11.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.11.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Homeoffice oder Heimarbeit (Symbolbild)
Homeoffice oder Heimarbeit (Symbolbild)

Bild: Stefan Bayer / pixelio.de

Der Jenaer Wirtschaftssoziologe Klaus Dörre warnt vor langfristigen negativen Folgen des Home Office. "Faktisch ist es über das Netz möglich, Arbeitsumfang und Qualität der Home-Office-Mitarbeiter jederzeit zu prüfen", sagte Dörre, der an der Universität Jena lehrt, der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung. Die Kontrollmöglichkeiten für die Firmen seien so groß wie nie zuvor.

Vorliegenden Studien zum Home Office hätten laut Dörre ergeben, dass die Mehrzahl der digitalen Heimarbeiter vor allem die Flexibilität schätzt, "aber - und das ist auch eine wichtige Botschaft - auf Dauer möchte niemand nur im Home Office arbeiten".

Es würden sich Mischformen gewünscht. Vielen fällt es nach seinen Angaben beispielsweise schwer, Beruf und Freizeit zu trennen. "Klassische geschlechterspezifische Rollenmuster treten wieder häufiger auf. Die Frau arbeitet im Home Office und muss gleichzeitig die Kinder betreuen", so der Wirtschaftssoziologe. Dörre weist zudem darauf hin: "Wir sind soziale Wesen, den Wegfall der Kommunikation am Arbeitsplatz empfinden viele als Verlust."

Quelle: Mitteldeutsche Zeitung (ots)

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