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Bahn vertagt Gespräche mit EVG

Archivmeldung vom 15.09.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 15.09.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Zentrale der Deutsche Bank in Frankfurt am Main. Bild: Deutsche Bank
Zentrale der Deutsche Bank in Frankfurt am Main. Bild: Deutsche Bank

Die Deutsche Bahn hat die erste Verhandlung in der Tarifrunde 2014 mit der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) vertagt. Die Gespräche sollen am 22. Oktober fortgesetzt werden, teilte die Deutsche Bahn am Montag mit. Ein Angebot sei noch nicht vorgelegt worden. Man habe sich jedoch darauf geeinigt, zur Vorbereitung der weiteren Verhandlungen zwei Arbeitsgruppen einzusetzen: Die eine soll die Frage klären, wie konkurrierende Tarifverträge vermieden werden können; die andere soll die Forderungen der EVG nach Weiterentwicklung des Entgeltsystems behandeln.

"Wir wollen faire Bedingungen für unsere Mitarbeiter, mehrere Tarifverträge für eine Tätigkeit wollen wir nicht", sagte DB-Personalvorstand Ulrich Weber. "Daher ist neben den Verhandlungen über höhere Löhne wichtig, dass wir klare Spielregeln über die Zuständigkeiten von Gewerkschaften bei der DB bekommen."

Die EVG fordert für ihre rund 100.000 Mitglieder bei der Bahn sechs Prozent mehr Lohn, mindestens aber 150 Euro mehr im Monat. In Zukunft wollen sowohl die EVG als auch die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) Verhandlungen für das gesamte Bahnpersonal führen. Die GDL hatte einen Vorschlag der Bahn zur Zusammenarbeit mit der EVG abgelehnt.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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