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Weiterer Rückgang der Unternehmensinsolvenzen im 1. Quartal 2007

Archivmeldung vom 08.06.2007

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 08.06.2007 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Der seit mehr als zwei Jahren zu beobachtende Rückgang der Unternehmensinsolvenzen in Deutschland hielt auch im ersten Quartal 2007 an. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, meldeten die deutschen Gerichte für diesen Zeitraum 7.336 Unternehmensinsolvenzen, 12,8% weniger als im ersten Quartal 2006.

Dagegen setzte sich der Anstieg der Verbraucherinsolvenzen weiter fort: Mit 26.447 Fällen lagen die Verbraucherinsolvenzen im ersten Quartal 2007 um 21,7% höher als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Zusammen mit den Insolvenzen von anderen privaten Schuldnern und Nachlässen registrierten die Gerichte für das erste Quartal 2007 insgesamt 41.931 Insolvenzen (+ 10,0%).

Die voraussichtlichen offenen Forderungen der Gläubiger bezifferten die Gerichte für das erste Quartal 2007 auf 8,5 Milliarden Euro gegenüber 8,1 Milliarden Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Obwohl die Unternehmensinsolvenzen nur knapp ein Fünftel aller Insolvenzfälle ausmachen, entfällt auf sie rund die Hälfte aller Forderungen.

Im März 2007 wurden 2.580 Insolvenzen von Unternehmen (– 15,9%) und 9.279 von Verbrauchern (+ 16,3%) verzeichnet. Insgesamt registrierten die Gerichte in diesem Monat 14.731 Insolvenzen, das waren 5,1% mehr als im März 2006.

Quelle: Pressemitteilung Statistisches Bundesamt

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