Direkt zum Inhalt Direkt zur Navigation
Sie sind hier: Startseite Nachrichten Wirtschaft Lufthansa-Kabinenmitarbeiter wehren sich gegen Abbau von Privilegien

Lufthansa-Kabinenmitarbeiter wehren sich gegen Abbau von Privilegien

Archivmeldung vom 09.01.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 09.01.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Bild: Rainer Sturm  / pixelio.de
Bild: Rainer Sturm / pixelio.de

Nach den Piloten wehren sich bei der Lufthansa nun auch die Kabinenmitarbeiter gegen den Abbau lieb gewonnener Privilegien. Anders als bei den Flugzeugführern gehe es diesmal allerdings nicht um Einschnitte bei der Frührente, sondern um die Verteuerung von Mitarbeiterflügen, berichtet das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel".

Die günstigen Trips, auf Wunsch sogar mit Ehe- oder Lebenspartner, gelten demnach seit Jahren als willkommene Annehmlichkeit für die schlechter bezahlten Flugbegleiter und kosteten nur zehn Prozent des Preises in der höchsten Buchungsklasse. Viele von ihnen hätten die stark rabattierten Stand-by-Tickets bislang auch genutzt, um vom Wohn- zum Einsatzort anzureisen. Doch das werde immer schwieriger.

Die Flugbegleitergewerkschaft UFO wolle das Thema nun in die aktuellen Tarifgespräche mit der Geschäftsleitung einbeziehen und für ihre Mitglieder feste Platzkontingente zu deutlich verringerten Preisen aushandeln, schreibt der "Spiegel". Außerdem sollen die Bordbediensteten eine ansehnliche Gehaltserhöhung bekommen. Ihre Gewerkschaft UFO fordert acht Prozent für die kommenden zwei Jahre.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

Anzeige: