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Umfrage: Mehrheit der Deutschen für staatliche Sparzulage

Archivmeldung vom 30.04.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 30.04.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Benjamin Thorn / pixelio.de
Bild: Benjamin Thorn / pixelio.de

Weil sich privates Sparen fürs Alter immer weniger lohnt, fordert eine Mehrheit der Deutschen laut einer Umfrage eine staatliche Sparzulage. 70 Prozent der Bundesbürger sind dafür, dass der Staat einen Teil des Geldes, das er durch die niedrigen Zinsen bei seinen Staatsschulden spart, an die Sparer zurückgibt, wie aus der repräsentativen INSA-Umfrage für "Bild" hervorgeht. 17 Prozent sind anderer Meinung und zwölf Prozent machten keine Angaben.

Nach offiziellen Angaben hat der Bund zwischen 2008 und 2014 rund 94 Milliarden Euro Zinsen gespart. Die deutschen Sparer haben alleine seit 2010 insgesamt 112 Milliarden Euro verloren. INSA-Chef Hermann Binkert sagte gegenüber der Zeitung: "Die niedrigen Zinsen und der demografische Wandel erfordern staatliches Handeln zugunsten der privaten Altersvorsorge. So sieht es zumindest die deutliche Mehrheit der Deutschen." Gleichzeitig sind 84 Prozent der Bundesbürger der Meinung, dass die Rentner von morgen ohne private Altersvorsorge ihren Lebensstandard nicht halten können. Nur sieben Prozent sind anderer Ansicht, jeder Zehnte (neun Prozent) weiß es nicht.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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