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Verdi weitet Streik auf sechsten Amazon-Standort aus

Archivmeldung vom 15.12.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 15.12.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Foto: Medien-gbr
Foto: Medien-gbr

Lizenz: GFDL
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi will ihren dreitägigen Streik beim Online-Versandhändler Amazon auf einen sechsten deutschen Standort ausweiten: Ab Dienstag seien auch die Beschäftigten in Koblenz zum Ausstand aufgerufen, teilte Verdi mit. Bereits am Montag legten Beschäftigte in Bad Hersfeld, Leipzig, Graben, Rheinberg und Werne die Arbeit nieder.

Die Streiks an allen sechs Standorten sollen bis zum Mittwochabend andauern. Nach Angaben der Gewerkschaft beteiligten sich bis zum Montagnachmittag rund 2.300 Menschen an dem Ausstand. Verdi verlangt eine Tarifbezahlung wie im Einzel- und Versandhandel für die Beschäftigten. Das lehnt Amazon ab. Der Onlinehändler richtet sich nach dem niedrigeren Lohnniveau der Logistikbranche. Seit 2013 kommt es deshalb immer wieder zu Streiks.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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