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rbb-Verbrauchermagazin warnt vor Abzocke bei Immobilien-Anzeigen

Archivmeldung vom 08.04.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 08.04.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Bild: Esther Stosch / pixelio.de
Bild: Esther Stosch / pixelio.de

Auf Immobilienportalen kommt es immer wieder zum versuchten und auch vollzogenen Betrug an Interessenten für Wohnungen und Häuser. Es geht um gefälschte Angebote für Kauf und Miete.

Die Masche ist immer ähnlich: Mit Fotos und Angaben aus echten Inseraten werden ahnungslose Interessenten von Privatanbietern oder Maklern mit vermeintlichen Schnäppchenpreisen zu Anzahlungen für Wohnungen und Häuser verleitet, die den Betrügern gar nicht gehören. Eine geprellte Berliner Familie geht nun mit ihrer Geschichte exklusiv für den SUPER.MARKT vor die Kamera, um andere potentielle Opfer zu warnen.

Immowelt, auf deren Plattform solche falschen Anzeigen erschienen sind, sagt dazu dem Verbrauchermagazin des rbb: "Meistens arbeiten die Betrüger mit E-Mail-Adressen, Kreditkarten oder Konten von Online-Bezahldiensten, die sie durch illegales Phishing übernommen haben. Dem Immobilienbetrug ging also in der Regel bereits ein Identitätsbetrug voraus (...)."

Recherchen des rbb führen zu Spuren nach Großbritannien, in die USA und Panama. Die angeblichen Maklerfirmen sind nur wenige Monate aktiv, verschleiern die Herkunft ihrer Webseiten, agieren mit gefälschten Angaben zu den Eigentümern und kassieren pro Opfer tausende Euro Anzahlungen. Das Geld ist verloren, die Opfer sollten sich bei der Polizei melden und Anzeige erstatten.

Auch die Berliner Plattform Immoscout24 ist von derartigen Fällen betroffen. Das firmeneigene Betrugsdepartment setzt darauf, solche Angebote vor der Veröffentlichung zu identifizieren und zu löschen. Dem rbb sagt Kerstin von Blumröder "Das ist der klassische Vorkassebetrug." Für Zahlungen, bei denen kein richtiger Auftrag zustande komme, "sollte Misstrauen geweckt werden. Das funktioniert nicht bei uns in Deutschland. Das heißt: wir haben einen Verkäufer selten im Ausland sitzen. Bitte Finger davon."

Mehr dazu: rbb-Verbrauchermagazin SUPER.MARKT am Montag, 20.15 Uhr im rbb-Fernsehen

Quelle: Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) (ots)

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