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Führungskräfte misstrauen dem Wirtschaftsaufschwung

Archivmeldung vom 18.11.2009

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.11.2009 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Die Mehrheit der deutschen Topentscheider glaubt nicht, dass die Rezession ausgestanden ist. Dies ergibt eine Umfrage unter Führungskräften der deutschen Wirtschaft, die manager magazin exklusiv durchgeführt hat (Erscheinungstermin: 20. November 2009).

Rund 58 Prozent der Teilnehmer rechnen demnach mit erneuten konjunkturellen Rückschlägen, 31 Prozent fürchten zudem hohe Inflationsraten. Lediglich ein Drittel der Befragten glaubt, 2010 werde sich die Wirtschaft spürbar besser entwickeln als im laufenden Jahr.

Den angekündigten Steuerentlastungen trauen Manager nicht: Nach dem Antritt der neuen Bundesregierung erwarten die rund 53 Prozent der Führungskräfte Steuer- und Abgabenerhöhungen.

Bezüglich ihrer persönlichen Zukunft geben sich die Entscheider dennoch optimistisch: 38 Prozent denken, ihre wirtschaftliche Situation werde sich verbessern, 44 Prozent gehen von einem gleich bleibenden Niveau aus.

Datenbasis: Vom 3. bis 10. November befragte manager magazin knapp 400 leitende Angestellte, Selbstständige mit eigenen Betrieben sowie Freiberufler mit mindestens einem eigenen Beschäftigten. Die Interviewteilnehmer wurden aus einem festen Personenkreis ausgewählt - 1090 Entscheider aus verschiedenen Branchen und Regionen.

Quelle: manager magazin

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