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Neue Bahnstreiks im Februar nicht ausgeschlossen

Archivmeldung vom 27.01.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 27.01.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bundesvorsitzender der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer Claus Weselsky. Bild: Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL)
Bundesvorsitzender der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer Claus Weselsky. Bild: Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL)

Der Tarifstreit bei der Bahn geht in seine nächste Runde: An diesem Mittwoch, 28. Januar, will GDL-Chef Claus Weselsky mit der Gewerkschaftsführung entscheiden, ob die bereits vereinbarten Verhandlungstermine mit der Bahn wahrgenommen werden. Es geht um die Frage, ob sich die Bahn mit der GDL auf Verhandlungen über einen Flächentarifvertrag einlässt.

In einem Interview mit dem "stern" sagte Weselsky, ob man sich einige sei "schwer zu beurteilen". Er drohe ausdrücklich nicht mit Arbeitskampf, halte aber neue Bahnstreiks im Februar für "möglich". Die Lokführer seien eine mächtige Berufsgruppe: "Wir sollten uns nicht schämen, dass wir am Schalthebel sitzen. Wir gehen seit vielen Jahren mit dieser Macht sorgsam um."

Die GDL bemühe sich unter seiner Führung "um Stringenz und konsequentes Handeln", so Weselsky. Es werde aber Stimmung gegen die Lokführer gemacht - gerade auch von der Regierung: "Wir haben fünf Gegner in diesem Tarifkampf: Unsere direkte Konkurrenz, die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft EVG, den DGB, die Bahn AG, die Arbeitgeberverbände und die Bundesregierung. Die hat ein Interesse daran, den Streit zu eskalieren, um in der Öffentlichkeit Zustimmung für ihr Gesetz zur Tarifeinheit zu bekommen."

Weselsky bestätigte dem "stern" außerdem, schon mal ein lukratives Angebot der Bahn AG ausgeschlagen zu haben: "Im Jahr 2007 ist mir ein Personalvorstandsposten bei der DB Netz AG angeboten worden." Das sei damals "unter vier Augen" geschehen. "Das war noch unter Mehdorn. Aber das Thema können Sie abhaken: Ich wollte kein 'Hansen' werden, weil ich morgens noch in den Spiegel schauen wollte. Ich sehe das als Charakterstärke. So ein Wechsel ist ein Verrat an der gewerkschaftlichen Sache." Der ehemalige Transnet-Chef Norbert Hansen war von 2008 bis 2009 für kurze Zeit Personalvorstand der Bahn.

Hinweis: Das vollständige Interview finden Sie online unter http://www.stern.de/2169075.html

Quelle: Gruner+Jahr, stern (ots)

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