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Firmeninsolvenzen kommen Bundesagentur für Arbeit teuer zu stehen

Archivmeldung vom 12.06.2009

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 12.06.2009 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Der Deutsche Gewerkschaftsbund rechnet damit, dass die Bundesagentur für Arbeit (BA) in diesem Jahr 1,5 Milliarden Euro an Insolvenzgeldern zahlen muss.

Wie Arbeitsmarktexperte Wilhelm Adamy dem Tagesspiegel (Freitagausgabe) sagte, habe die BA bereits von Januar bis Mai Arbeitnehmer von Pleiteunternehmen mit Insolvenzgeldzahlungen von 516 Millionen Euro unterstützt, das seien 80 Prozent der Summe, die eigentlich für das gesamte Jahr eingeplant gewesen sei. Wegen der vielen Insolvenzen und der hohen Kurzarbeit wird die BA nach Einschätzung des DGB ihr Finanzpolster von 17 Milliarden Euro, mit dem sie in das Jahr gestartet war, voraussichtlich spätestens im nächsten Jahr aufgebraucht haben. Bereits im November und Dezember werde die Arbeitsverwaltung einen Bundeskredit von vier bis fünf Milliarden Euro benötigen. "Der Staat lässt die Arbeitslosenversicherung mit den Folgen der Wirtschaftskrise allein", kritisierte Adamy, der auch im Verwaltungsrat der BA sitzt.

Quelle: Der Tagesspiegel

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