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Jede fünfte Klinik ruft Fördermittel für bessere Arbeitsstrukturen ab

Archivmeldung vom 18.08.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.08.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Symbolbild
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Bild: Eigenes Werk /OTT

Die gesetzlichen Krankenkassen haben im vergangenen Jahr mit rund 7,8 Millionen Euro Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Krankenhäusern gefördert. Das geht aus einem Bericht des GKV-Spitzenverbands hervor, über den die Zeitungen der Funke-Mediengruppe berichten.

Die Mittel, welche die Bundesregierung mit dem Pflegepersonal-Stärkungsgesetz zur Verfügung gestellt hatte, wurden nach Angaben des GKV-Spitzenverbands von 213 der förderfähigen 1.031 Krankenhäuser abgerufen. Das entspricht etwa 20 Prozent der Kliniken, die die Voraussetzungen zur Teilnahme an dem Programm erfüllten.

Ziel der Förderung ist es, bessere Arbeitsstrukturen für Pflegekräfte und Hebammen zu schaffen und damit dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken: "Attraktive Arbeitsbedingungen sind besonders in Pflege-Berufen wichtig und können helfen, mehr Krankenhauspersonal zu gewinnen", sagte Stefanie Stoff-Ahnis, Vorstand beim GKV-Spitzenverband, den Funke-Zeitungen. Bisher wurden laut Bericht am meisten Maßnahmen zur Sicherstellung der Kinderbetreuung und Pflege von Angehörigen sowie zur Einführung flexibler Arbeitszeitmodelle unterstützt. Die Hälfte der jeweiligen Maßnahme wird von den Krankenkassen finanziert, die andere Hälfte müssen die Häuser selbst tragen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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