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Vier von fünf Industrierunternehmen leiden unter Energiekosten

Archivmeldung vom 06.04.2022

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 06.04.2022 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Industriebrachen & Deindustriealisierung & altes Kraftwerk (Symbolbild)
Industriebrachen & Deindustriealisierung & altes Kraftwerk (Symbolbild)

Bild: Eigenes Werk /OTT

Der Krieg in der Ukraine sorgt für immer größere Probleme in der deutschen Industrie. Vor allem die stark gestiegenen Energiepreise und anhaltende Lieferschwierigkeiten belasten die Firmen, berichtet das "Handelsblatt".

So gaben in einer laufend aktualisierten Umfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zuletzt fast vier von fünf Unternehmen (79 Prozent) an, dass ihre Geschäftstätigkeit durch die Energiekosten bedroht ist. Die Daten wurden in der Befragungswelle vom 12. bis zum 25. März erhoben, befragt wurden 196 Industriebetriebe und industrienahe Dienstleister.

Im Vergleich zur ersten Welle unmittelbar nach Beginn des Ukraine-Kriegs, als 62 Prozent der Betriebe Befürchtungen wegen der erhöhten Energiepreise äußerten, ist die Sorge noch einmal deutlich größer geworden. Ebenfalls zugenommen haben die Probleme mit gestörten Lieferketten, wobei Gaslieferungen nicht berücksichtigt wurden. Zuletzt berichteten 53 Prozent der Unternehmen, dass ihnen Bauteile oder andere Vorleistungen fehlen. Ende Februar waren es nur 31 Prozent. Über wegfallende Absatzmärkte durch die Russland-Sanktionen klagt nur eine kleine Minderheit von vier Prozent der Unternehmen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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