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BP-Manager hält nichts von Benzinpreisbremse

Archivmeldung vom 18.07.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.07.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: pixelio.de, RainerSturm
Bild: pixelio.de, RainerSturm

Michael Schmidt, seit Anfang Mai neuer Chef der BP Europa SE, hat Forderungen nach einer Benzinpreisbremse widersprochen. "Wie soll das funktionieren?" fragte Schmidt im "Handelsblatt"-Interview (Donnerstagausgabe). "Derartige Forderungen suggerieren doch nur, dass wir uns in Deutschland von der Entwicklung auf dem Weltmarkt abkoppeln können. Können wir aber nicht."

Solche Maßnahmen erzielten auch nicht die erhoffte preissenkende Wirkung, sagte der Manager. Ähnlich sehe es bei der angedachten Markttransparenzstelle aus. "Die tägliche Lieferung der Preis- und Mengendaten und deren Auswertung würden einen unverhältnismäßig hohen Aufwand ohne erkennbaren Nutzen bedeuten", sagte Schmidt. Das Umfeld, in dem die europäische Tochter des britischen Ölmultis BP arbeitet, bleibe unverändert schwierig. Die Nachfrage nach Kraftstoffen gehe weiter zurück. "Bis zum Jahr 2030 erwarten wir einen um 30 bis 40 Prozent geringeren Benzinverbrauch in Deutschland als heute", sagt Schmidt. Dies trage mit dazu bei, dass sich das Raffineriesterben in Europa fortsetzen werde.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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