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EU-Wettbewerbskommissar sieht Fusion zwischen O2 und E-Plus gelassen

Archivmeldung vom 04.09.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.09.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Joaquín Almunia
Joaquín Almunia

Foto: Fábio Rodrigues Pozzebom/ABr
Lizenz: CC-BY-3.0-br
Die Originaldatei ist hier zu finden.

EU-Wettbewerbskommissar Joaquin Almunia hegt gegen die geplante Fusion der beiden deutschen Mobilfunkgesellschaften O2 und E-Plus keine grundsätzlichen Bedenken. "Im Prinzip können Fusionen innerhalb der mobilen Telefonie oder zwischen Mobilfunkgesellschaften und Kabelbetreibern positive ökonomische Ergebnisse haben, sofern die Preise vernünftig bleiben", sagte Almunia dem "Handelsblatt" (Donnerstagausgabe).

 "Wir haben keine dogmatische Position zur Zahl der Anbieter", fügte er hinzu. "Es gibt Länder mit drei, mit vier oder sogar fünf Anbietern", sagte er. In Deutschland würde sich die Zahl der Mobilfunkanbieter nach der Fusion von O2 und E-Plus auf drei reduzieren. Das hält die EU-Wettbewerbsbehörde noch für vertretbar, doch die Zahl drei dürfe nicht unterschritten werden. "Ein Duopol oder ein Monopol wäre nicht akzeptabel", stellte der Kommissar klar.

Die Äußerungen lassen darauf schließen, dass Almunia den Zusammenschluss der beiden deutschen Mobilfunkgesellschaften für weniger problematisch hält als der Chef des Bundeskartellamts, Andreas Mundt. Der befürchtet massive Nachteile für die Verbraucher, wenn Preisbrecher E-Plus vom Markt verschwindet. Mundt würde es deshalb gerne sehen, dass seine Behörde den Zusammenschluss prüft und darüber entscheidet.

Almunia will die Sache auf jeden Fall an sich ziehen. "Mit Blick auf die Größe der Anbieter und die Bedeutung des Geschäfts ist es vollkommen logisch, dass die Kommission darüber entscheidet", sagte der Spanier. Er warte nun darauf, dass die Unternehmen in Brüssel einen formellen Antrag auf Freigabe des Zusammenschlusses stellen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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