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BDI kritisiert US-Zoll-Pläne für Auto-Importe

Archivmeldung vom 25.05.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 25.05.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Logo des Vereins "Bundesverband der Deutschen Industrie e.V."
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Der Präsident des Bundesverbandes der deutschen Industrie (BDI), Dieter Kempf, hat die Pläne der US-Regierung für eine Erhöhung der Einfuhrzölle auf Autos scharf kritisiert. "Es ist äußerst besorgniserregend, dass die USA erneut ihre Importe auf Basis nationaler Sicherheitsbedenken beschränken wollen", sagte Kempf den Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland". "Autoimporte gefährden nicht die nationale Sicherheit der USA", stellte Kempf klar.

Stattdessen entstünden den USA nur Nachteile durch ihre eigene Politik, so der BDI-Chef. "US-Präsident Trump bedroht mit seiner Politik Arbeitsplätze im eigenen Land. Viele deutsche Hersteller produzieren in den USA und sichern dort zahlreiche Arbeitsplätze", sagte Kempf. "Es nützt den US-Herstellern langfristig nichts, wenn Trump sie vor ausländischer Konkurrenz schützt. Dadurch gewinnt die US-Industrie kein Quäntchen an Wettbewerbsfähigkeit."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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