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Krankmeldungen und Fahrzeugmangel: Massive Ausfälle bei der Berliner U-Bahn

Archivmeldung vom 06.09.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 06.09.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Berliner S- und U-Bahn treffen sich am Bahnhof Wuhletal. Bild: Standardizer / de.wikipedia.org
Berliner S- und U-Bahn treffen sich am Bahnhof Wuhletal. Bild: Standardizer / de.wikipedia.org

Am Donnerstagmorgen fuhr die Berliner U-Bahn nur mit 80 Prozent der planmäßigen Kapazität. Statt 930 Wagen waren zeitweise nur 742 Wagen im Einsatz. Das berichtet die in Berlin erscheinende Tageszeitung »neues deutschland« .Von den geplanten 149 Zugfahrten fielen hingegen nur acht Prozent aus, es verkehrten 137 Züge. Ein BVG-Mitarbeiter, der anonym bleiben will, hat »nd« diese Zahlen zugespielt.

Die unterschiedlichen Werte erklären sich daraus, dass oft um einen Doppeltriebwagen verkürzte Züge auf Linie geschickt werden. BVG-Sprecherin Petra Reetz nennt als Grund für die vielen Ausfälle einen »relativ hohen Krankenstand«. In einem Brandbrief beklagten die Personalräte der U-Bahn erst Mitte August die Situation, unter anderem, dass im Schnitt 20 Dienste täglich nicht besetzt werden können. Selbst das sehr löchrige Angebot am Donnerstagmorgen konnte nur gefahren werden, weil auch hochrangige Verwaltungsmitarbeiter mit Fahrberechtigung öfter mal Züge steuern.

Auch bei der Straßenbahn knirscht es derzeit gewaltig. An einzelnen Tagen fielen die planmäßigen Verstärkerfahrten im Berufsverkehr auf den Linien M5, M6 und M8 komplett aus. Die Taktzeit verdoppelt sich dann von fünf auf zehn Minuten. »Aus einem außergewöhnlich hohen Krankenstand resultieren personalbedingte Ausfälle«, erklärt Reetz. Diese würden auf die Verstärkerfahrten konzentriert, »die Auswirkungen auf die Fahrgäste und Fahrpersonale zu minimieren«, so die BVG-Sprecherin.

Quelle: neues deutschland (ots)

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