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Ex-Facebook-Investor Klaus Hommels begrüßt EU-Strafe gegen Google

Archivmeldung vom 23.03.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 23.03.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Daumen hoch: unergründliche Facebook-Likes. Bild: pixelio.de, Petra Bork
Daumen hoch: unergründliche Facebook-Likes. Bild: pixelio.de, Petra Bork

Der Ex-Facebook-Investor Klaus Hommels, einer der wichtigsten Risikokapitalgeber Europas, begrüßt das Vorgehen der EU-Kommission gegen Google. "Ich finde es richtig, dass wir als Europa Zeichen setzen und unsere Autonomie und fairen Wettbewerbe sicherstellen. Es ist traurig, dass Strafen dafür nötig sind - aber wenn es nicht anders geht, müssen wir es so machen", sagte Hommels der Düsseldorfer "Rheinischen Post".

Die EU-Kommission hatte Google wegen des Missbrauchs seiner Marktmacht zu einer Strafe von rund 1,5 Milliarden Euro verurteilt. Auch im Falle des Sozialen Netzwerks Facebook, an dem Hommels über seine Fondsgesellschaft Lakestar vor einigen Jahren beteiligt war, fordert er ein härteres Vorgehen zum Schutz europäischer Interessen: "Der Facebook-Algorithmus ist viel mächtiger als alle Wahlplakate, die man irgendwo an Bäume nagelt. Wenn man da nicht als Staat hart eingreift, riskiert man die politische Willensbildung im eigenen Land. Wohin das führt, haben wir in England und den USA gesehen. Im Grunde dürfen wir keinen Tag mehr warten", sagte er der "Rheinischen Post". Klaus Hommels investiert mit seinem Fonds Lakestar in Start-ups und gilt dank Investitionen in Unternehmen wie Facebook, Spotify oder Airbnb als einer der erfolgreichsten und wichtigsten Risikokapitalgeber in Europa.

Quelle: Rheinische Post (ots)

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