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Air-Berlin-Mitarbeitern droht Personalabbau

Archivmeldung vom 08.12.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 08.12.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Der Sitz von Air Berlin in Berlin-Charlottenburg-Nord.
Der Sitz von Air Berlin in Berlin-Charlottenburg-Nord.

Foto: Sven Wolter
Lizenz: CC-BY-SA-3.0-de
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Air Berlin verschärft seinen Sparkurs und wird dabei auch erstmals Stellen abbauen müssen. Im kommenden Jahr will die Airline dazu die Flotte auf 138 Flugzeuge schrumpfen und die Geschäftsabläufe weiter straffen. Das geht aus einem internen Brief von Air-Berlin-Chef Hartmut Mehdorn an die Mitarbeiter hervor, der der "Welt" vorliegt. Damit sind mindestens 500 Vollzeit-Arbeitsplätze gefährdet.

Insgesamt beschäftigt Air Berlin rund 9300 Mitarbeiter. Auch am Boden sollen die Geschäftsprozesse im Rahmen des Turnaround-Programms "Turbine 13" weiter gestrafft werden. "Ziel ist ein Kostenabbau von 15 Prozent über die nächsten zwei Jahre", schreibt Mehdorn in dem Brief. Ende September war die zweitgrößte deutsche Airline nach eigenen Angaben noch mit 158 Flugzeugen unterwegs. Laut Gesetz muss pro 50 Fluggäste ein Flugbegleiter an Bord sein, plus Pilot und Copilot.

Air Berlin fliegt vor allem Boeing 737 und Maschinen der Airbus A320-Familie, die mit 144 bis maximal 210 Sitzen ausgestattet sind. Dazu kommen 14 A330, die mit bis zu 387 Sitzen bestuhlt sind.

Intern rechnen Airlines beim Personalbedarf zum Betrieb eines Flugzeugs die Zahl der gesetzlich vorgeschriebenen Crewmitglieder mal fünf.

Bereits bei der Vorstellung des Neun-Monatsergebnisses 2012 hatte Mehdorn gesagt, dass sich das Management der Airline mit "Turbine 2013" voll auf "unsere Kernkompetenzen" konzentrieren wolle. "Nur damit wird es uns aufgrund des negativen Umfelds gelingen, unsere operative Performance weiter zu verbessern und ab dem kommenden Jahr nachhaltig schwarze Zahlen zu erreichen", sagte Hartmut Mehdorn.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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