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Insolvenzverwalter verkauft Omega Diagnostics an luxemburgische Eurofins-Gruppe

Archivmeldung vom 03.01.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 03.01.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Verlust, Crash, Einbruch, Börse, Konjunktur und Insolvenz (Symbolbild)
Verlust, Crash, Einbruch, Börse, Konjunktur und Insolvenz (Symbolbild)

Bild: Andreas Hermsdorf / pixelio.de

Das insolvente medizintechnische Unternehmen Omega Diagnostics GmbH mit Sitz in Reinbek wurde an die Luxemburger Eurofins-Gruppe verkauft. Damit ist dem Hamburger Insolvenzverwalter Peter Borchardt von Reimer Rechtsanwälte in einem aufwendigen Investorenprozess die sanierende Übertragung gelungen. Über die Höhe des Kaufpreises wurde Stillschweigen vereinbart.

Omega Diagnostics ist auf die Herstellung und den Verkauf von In-vitro-Allergietests spezialisiert und hatte im Juni 2018 beim Amtsgericht Reinbek den Insolvenzantrag gestellt. Das Unternehmen gehörte zur börsennotierten Omega Diagnostics Group mit Sitz in Schottland.

Die international führende Labor-Gruppe Eurofins Scientific aus Luxemburg ist ein weltweit tätiges Unternehmen im Bereich bioanalytischer Dienstleistungen mit 650 Laboratorien in 45 Ländern und mehr als 45.000 Beschäftigten. Eurofins wird das Reinbeker Unternehmen unter dem Namen Immunnolab Clinical Diagnostics GmbH fortführen. Die Arbeitsplätze am Standort Reinbek bleiben erhalten.

Der vom Insolvenzgericht Reinbek eingesetzte Insolvenzverwalter Peter Borchardt hatte den Produktionsbetrieb auch nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens am 1. September 2018 fortgeführt, um notwendige Restrukturierungsmaßnahmen durchzuführen und um die Investorensuche fortzusetzen. "Wir freuen uns für die Belegschaft, dass wir mit der Eurofins-Gruppe einen so renommierten und finanzkräftigen Investor aus der Branche gefunden haben", sagt Borchardt. Dies sei auch eine gute Nachricht für die Metropolregion Hamburg: "Durch die Fortführung konnten wir hoch qualifizierte Arbeitsplätze in der Medizintechnik erhalten, was die wirtschaftliche Attraktivität der Region stützt."

Quelle: Reimer Rechtsanwälte (ots)

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