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DGB: Trotz Kriegs und Inflation Zukunftsaufgaben nicht vernachlässigen

Archivmeldung vom 18.05.2022

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.05.2022 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Bild: Metropolico.org, on Flickr CC BY-SA 2.0
Bild: Metropolico.org, on Flickr CC BY-SA 2.0

Angesichts der Herausforderungen durch den Krieg in der Ukraine und die hohe Inflation mahnt der Deutsche Gewerkschaftsbund, Zukunftsaufgaben dürften nicht in Vergessenheit geraten. DGB-Vorstandsmitglied Stefan Körzell sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung": "Eine öffentliche Investitionsoffensive in die Gestaltung des ökologischen und digitalen Wandels und die Schaffung einer zukunftsfähigen Infrastruktur wird immer dringlicher."

Körzell forderte unter anderem einen beschleunigten Ausbau erneuerbarer Energien, eine bessere Bildung und mehr Personal in den Planungsbehörden. Er betonte: "Das alles kostet Geld, stärkt aber die Produktivität und erspart uns mittelfristig enorme Wohlstandsverluste und Kosten für Arbeitslosigkeit." Deshalb dürfe die ausgesetzte Schuldenbremse nicht wieder in alter Form greifen. "Sie darf keine Investitions- und Zukunftsbremse sein."

Körzell reagierte damit auf eine Studie der Unternehmensberatung Deloitte. Danach hat sich das Produktivitätswachstum der deutschen Wirtschaft im vergangenen Jahrzehnt halbiert gegenüber dem vorangegangenen Jahrzehnt. Das sei für eine alternde Gesellschaft mit sinkender Erwerbsbevölkerung besonders schlecht, warnte der Chefvolkswirt von Deloitte Deutschland, Alexander Börsch.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (ots)


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