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Probleme in Autoindustrie: BDI senkt Wachstumsprognose deutlich

Archivmeldung vom 30.11.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 30.11.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Verlust, Crash, Einbruch, Börse, Konjunktur und Insolvenz (Symbolbild)
Verlust, Crash, Einbruch, Börse, Konjunktur und Insolvenz (Symbolbild)

Bild: Andreas Hermsdorf / pixelio.de

Die Probleme der Autoindustrie bei der Zulassung neuer Typen hinterlassen immer stärkere konjunkturelle Bremsspuren: Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) muss seine Wachstumsprognose für das laufende Jahr deutlich senken. "Statt rund zwei erwarten wir jetzt nur noch etwa 1,5 Prozent Wachstum im Jahr 2018", sagte BDI-Präsident Dieter Kempf der "Neuen Osnabrücker Zeitung".

Zwar habe die deutsche Industrie in der ersten Jahreshälfte kräftig expandieren können, doch werde sie durch Sondereffekte wie das neue komplexe Kfz-Zulassungsverfahren WLTP belastet. "Die Umstellung aufs neue Verfahren sorgt für enorme Zeitverzögerungen, nachlassende Produktion, geringere Autokäufe und niedrigere Exporte."

Als weitere Risikofaktoren nannte Kempf unter anderem den protektionistischen Kurs der US-Administration unter Donald Trump und den Handelsstreit zwischen den USA und China. Zudem erwartet er negative Auswirkungen durch den geplanten Brexit, auch wenn es einen geordneten Austritt Großbritanniens aus der EU und eine Übergangsphase geben sollte.

Kempf erneuerte in diesem Zusammenhang die Forderung des BDI nach einer international wettbewerbsfähigen Unternehmensbesteuerung, sprich Steuererleichterungen für die Wirtschaft. "In erster Linie sollte die Politik die Unternehmen in die Abschaffung des Solidaritätszuschlags einbeziehen", so der BDI-Präsident. Zudem verlangte er unter anderem einen Einstieg in eine steuerliche Forschungsförderung.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (ots)

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