Direkt zum Inhalt Direkt zur Navigation
Sie sind hier: Startseite Nachrichten Wirtschaft Handelsverband fürchtet 120.000 Geschäftsaufgaben wegen Corona

Handelsverband fürchtet 120.000 Geschäftsaufgaben wegen Corona

Archivmeldung vom 19.05.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 19.05.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Bild: Gerd Altmann/Shapes:AllSilhouettes.com / pixelio.de
Bild: Gerd Altmann/Shapes:AllSilhouettes.com / pixelio.de

Der Handelsverband Deutschland (HDE) befürchtet als Folge der Coronakrise bis zu 120.000 Geschäftsaufgaben. "Durch die Krise könnten bis zu 120.000 Geschäfte wegfallen, es droht vielerorts ein Anstieg der Leerstände. Dem muss massiv entgegengesteuert werden", sagte HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Aktuell betreiben hierzulande rund 300.000 Einzelhändler etwa 450.000 Läden. Durch die Lockdowns hätten deutlich mehr Menschen online eingekauft. "Nicht alle Käufe aus dem Internet werden in die Innenstädte zurückkehren." Um die Innenstädte attraktiv zu erhalten, müsse die Politik gegensteuern, fordert Genth. "Wir brauchen einen Innenstadtfonds in Höhe von jährlich 500 Millionen Euro, der es den Städten und Kommunen ermöglicht, ihre aktuelle Lage zu analysieren und individuelle Konzepte zu erstellen."

Zudem müssten die Corona-Hilfen schnell dort ankommen, wo sie gebraucht werden. "Das ist leider noch immer nicht ausreichend der Fall." 70 Prozent der Deutschen wollen unterdessen auch im nächsten Jahr den Großteil ihrer Einkäufe online erledigen. Mit diesem Bekenntnis zum Online-Shopping liegen die Bundesbürger derzeit weltweit vorne, wie eine Umfrage des Zahlungsdienstleisters Klarna unter 9.000 Befragten ergeben hat, über die die Funke-Zeitungen weiter berichten. Auf den weiteren Plä tzen folgen die Schweden (65 Prozent), Briten (62 Prozent), Österreicher (54 Prozent) und Norweger (53 Prozent). In den USA sagen dies 49 Prozent. Nicht nur jüngere, sondern vor allem 63 Prozent der älteren Deutschen zwischen 56 und 65 Jahren wollen 2022 den Großteil ihrer Einkäufe online erledigen, bei den Über-66-Jährigen sagen dies 58 Prozent. Damit sind die Deutschen unter den Senioren weltweit die onlineaffinste Gruppe überhaupt, heißt es in der Untersuchung.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

Videos
Gandalf Lipinski: „Basisdemokratie und matriarchale Politik“
Vortrag von Gandalf Lipinski: „Basisdemokratie und matriarchale Politik“
Inelia Benz über Krankheit und Tod
Inelia Benz über Krankheit und Tod
Termine
Newsletter
Wollen Sie unsere Nachrichten täglich kompakt und kostenlos per Mail? Dann tragen Sie sich hier ein:
Schreiben Sie bitte beige in folgendes Feld um den Spam-Filter zu umgehen

Anzeige