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Eon entkoppelt Vorstands-Gehälter stärker vom Gewinn

Archivmeldung vom 07.08.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 07.08.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
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Sinkende Gewinne schlagen von nun an weniger stark auf die Vergütung der Eon-Vorstände durch. Das berichtet die in Düsseldorf erscheinende "Rheinische Post" unter Berufung auf Konzernkreise. Der Eon-Aufsichtsrat hat bereits im Frühjahr ein neues Vergütungssystem beschlossen, das erstmals bei der Vergütung für 2013 greift. Bislang richtete sich die Tantieme für Vorstände zu 70 Prozent nach dem Unternehmenserfolg und zu 30 Prozent nach der individuellen Leistung. Nun hat der Aufsichtsrat die Gewichte verschoben: Der Unternehmenserfolg bestimmt ab jetzt nur noch zu rund 50 Prozent die Tantieme, die individuelle Leistung eines Vorstandes wird ab jetzt ebenso stark berücksichtigt.

Ein Eon-Sprecher bestätigte die neue Gewichtung, wies aber den Vorwurf zurück, damit solle eine Art Schlechtwettergeld für Vorstände geschaffen werden. "Ziel der Reform ist es nicht, Vergütungen aufzubessern. Sinn des neuen Systems, das für den Vorstand und die obersten Führungskräfte gilt, ist vielmehr eine klare Begrenzung der höchstmöglichen variablen Vergütung, eine noch stärkere Performance-Orientierung und Berücksichtigung der individuellen Leistung", so der Sprecher.

Für 2012 zahlte Eon dem Vorstand insgesamt 10,2 Millionen Euro an Tantiemen, die exakten Tantieme für 2013 legt der Aufsichtsrat im März 2014 fest.

Quelle: Rheinische Post (ots)

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