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Zahl der Brauereien erreicht Rekordstand

Archivmeldung vom 30.01.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 30.01.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Sudpfannen in einer Brauerei
Sudpfannen in einer Brauerei

Foto: User:Trexer
Lizenz: GFDL
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Bier ist offenbar weiterhin eines der beliebtesten Getränke der Bundesbürger. Wie die "Saarbrücker Zeitung" berichtet, hat die Zahl der Brauereien und der Biersorten in Deutschland 2014 einen Rekordstand erreicht.

Demnach hat der Deutsche Brauer-Bund zum Jahresende rund 1400 Brauereien gelistet, so viele wie noch nie. "Wir erleben zurzeit eine Renaissance des Brauens und des Bieres", sagte Hauptgeschäftsführer Holger Eichele der Zeitung. In den Großstädten, aber auch auf dem Land entstünden immer mehr Brauereien. Während in anderen europäischen Ländern die Zahl rückläufig ist, wächst demnach der Markt in Deutschland kontinuierlich. So gab es 1993 noch 1319 betriebene Brauereien, 2013 schon 1349 Braustätten.

Auch bei den Biersorten gehen die Zahlen nach oben. "Jede Woche kommt mindestens ein neues Bier mehr auf den Markt", so Eichele. Derzeit gebe es zwischen 5500 und 6000 verschiedene Biermarken, wobei die Sorte Pils mit aktuell über 50 Prozent Marktanteil bei den Verbrauchern unangefochten auf Platz eins stehe.

2014: 1 Million Hektoliter mehr Bier abgesetzt

Im Jahr 2014 setzten die in Deutschland ansässigen Brauereien und Bierlager insgesamt rund 95,6 Millionen Hektoliter Bier ab. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stieg der Bierabsatz gegenüber dem Vorjahr um 1,0 Millionen Hektoliter beziehungsweise 1,0 %. Seit 2006 ist dies der erste Anstieg des jährlichen Bierabsatzes im Vergleich zum Vorjahr. Alkoholfreie Biere, Malztrunk sowie das aus Ländern außerhalb der Europäischen Union eingeführte Bier sind hierin nicht enthalten.

Biermischungen - Bier gemischt mit Limonade, Cola, Fruchtsäften und anderen alkoholfreien Zusätzen - machten 2014 mit 4,1 Millionen Hektolitern 4,3 % des gesamten Bierabsatzes aus. Gegenüber dem Jahr 2013 wurden in diesem Segment 2,4 % weniger abgesetzt.

83,7 % des gesamten Bierabsatzes waren für den Inlandsverbrauch bestimmt und wurden versteuert. Das waren 80,0 Millionen Hektoliter und somit 0,4 % mehr als 2013. Steuerfrei (Exporte und Haustrunk) wurden 15,6 Millionen Hektoliter Bier abgesetzt (+ 4,4 %). Davon gingen 10,1 Millionen Hektoliter (+ 0,5 %) in Länder der Europäischen Union, 5,3 Millionen Hektoliter (+ 12,8 %) in Drittländer und 0,2 Millionen Hektoliter (+ 2,4 %) unentgeltlich als Haustrunk an die Beschäftigten der Brauereien.

Den höchsten Anteil am Bierabsatz erzielten mit 24,2 % die bayerischen Brauereien und Bierlager. Sie konnten damit erstmals die in Nordrhein-Westfalen ansässigen Brauereien und Bierlager auf Platz 2 verweisen, deren Anteil sich auf 23,2 % belief.

Auch der Inlandsabsatz wurde von den Brauereien und Bierlagern in diesen beiden Bundesländern angeführt: Der Anteil Nordrhein-Westfalens lag bei 24,3 %, der Anteil Bayerns bei 23,1 %. Den höchsten Bierabsatz über die bundesdeutschen Grenzen hinweg erzielten mit einem Anteil von 29,8 % die Brauereien und Bierlager mit Sitz in Bayern. Alle regionalen Angaben zum Absatz von Bier richten sich nach dem Sitz der Steuerlager (Brauereien und Bierlager) und lassen keinen Rückschluss auf den regionalen Bierkonsum zu.

Quelle: Saarbrücker Zeitung / Statistisches Bundesamt (ots)

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