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Grünen-Studie: Gaskunden zahlten über eine Milliarde Euro zu viel

Archivmeldung vom 30.12.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 30.12.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Guenter Hamich / pixelio.de
Bild: Guenter Hamich / pixelio.de

Deutsche Erdgaskunden zahlen nach einer Studie im Auftrag der Grünen zu viel Geld für ihr Erdgas. Weil die Gasbranche die im Jahresverlauf um durchschnittlich 8 Prozent gesunkenen Einkaufspreise nicht weitergegeben hätten, würden Haushalte und Gewerbe um mehr als anderthalb Milliarden Euro mehr belastet als angesichts der gesunkenen Großhandelspreise notwendig wäre.

"Die Gaspreise der Verbraucher könnten im Gesamtjahr 2014 acht Prozent niedriger sein, wenn die Margen unverändert geblieben wären", zitiert die Frankfurter Allgemeine Zeitung (F.A.Z.) aus dem Papier. Privathaushalte seien in der Folge mit 1,24 Milliarden Euro zusätzlich belastet worden, das Gewerbe mit 540 Millionen Euro.

Die Vorsitzende des Bundestag-Umweltausschusses, Bärbel Höhn (Grüne), sagte der F.A.Z., es sei gut, dass schon einige Gasversorger die Preise gesenkt hätten. Doch das reiche nicht aus. Verbraucher sollten möglichst günstige Lieferanten wählen. Wenn Anbieter nicht im Laufe der nächsten Monate eine Preissenkung ankündigten, "sollte man einen Wechsel seines Versorgers in Betracht ziehen."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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