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Monopolkommission fürchtet um Wettbewerb auf Mobilfunkmarkt

Archivmeldung vom 13.12.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 13.12.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Doris Oppertshäuser
Bild: Gabi Schoenemann / pixelio.de
Bild: Gabi Schoenemann / pixelio.de

Die Monopolkommission fürchtet um den Wettbewerb auf dem deutschen Mobilfunkmarkt, sollte es zu der Fusion von E-Plus und Telefónica Deutschland (O2) kommen. "Wir stehen der Tendenz zu mehr Konzentration auf den Mobilfunkmärkten kritisch gegenüber", sagte der Kommissionsvorsitzende Daniel Zimmer der F.A.Z. (Samstagsausgabe).

Durch den Zusammenschluss würden E-Plus und Telefónica dicht an die beiden Rivalen Deutsche Telekom und Vodafone heranrücken. Die Monopolkommission, die die Bundesregierung in Wettbewerbsfragen berät, warnt davor, den Markt auf weniger als vier Anbieter zu verengen. "Bei einer derartigen Anbieterkonzentration kann es leichter dazu kommen, dass der Wettbewerb nachlässt. Das gilt besonders dann, wenn die verbleibenden drei Wettbewerber eine ähnliche Größe und vergleichbare Kostenstrukturen haben", sagte Zimmer.

Für den Fall, dass die Europäische Kommission die Fusion genehmigt, kann sich Zimmer die Umverteilung von Funkfrequenzen vorstellen. Die Bundesnetzagentur bereitet zur Zeit eine neue Versteigerung vor. "Wenn es zu der Fusion käme, erschiene es aus Wettbewerbsgründen wichtig, dass in einer Auktion genügend Spektrum für den Marktzutritt eines neuen Anbieters zur Verfügung steht", so Zimmer.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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