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Magazin: Frauenanteil in den Topetagen deutscher Konzerne deutlich gestiegen

Archivmeldung vom 18.09.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.09.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Bild: Gerd Altmann/AllSilhouettes.com / pixelio.de
Bild: Gerd Altmann/AllSilhouettes.com / pixelio.de

Der Frauenanteil in den Topetagen deutscher Konzerne ist in den vergangenen zwei Jahren deutlich gestiegen. Dennoch sind weibliche Führungskräfte immer noch eine kleine Minderheit innerhalb der Wirtschaftselite. Das ist das Ergebnis des aktuellen "Women-on-Board"-Index (WoB), den die Initiative "Frauen in die Aufsichtsräte" jährlich ermittelt.

Das "Manager Magazin" veröffentlicht die Ergebnisse in ihrer neuen Ausgabe exklusiv (erscheint am 20. September). Spitzenreiter unter den 30 Dax-Unternehmen ist die Lufthansa. Immerhin 22,5 Prozent der Posten im Vorstand und auf der Arbeitgeberbank des Aufsichtsrats sind bei der Airline von Frauen besetzt. Auf Platz zwei folgt die Deutsche Telekom: 2011 schnitt sie noch mit einem WoB-Wert von 0 ab, 2013 erreicht sie 19,29 Prozent. Platz drei belegt Henkel, das einzige Dax-Unternehmen, in dem eine Frau dem Aufsichtsrat vorsteht.

Der Index analysiert alle 160 Unternehmen, die in Dax, M-Dax, S-Dax und Tec-Dax gelistet sind. Einige kleinere Firmen schneiden deutlich besser ab als die Dax-30. Spitzenreiter des Gesamtrankings ist wieder die GfK, die bereits 2011 die Rangliste anführte. Das im S-Dax notierte Unternehmen erreicht einen WoB-Wert von 30 Prozent, dicht gefolgt von Celesio (M-Dax) und Telefónica Deutschland (Tec-Dax).

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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