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Hohe Energiepreise: Chemie-Industrie fürchtet Job-Verlagerung

Archivmeldung vom 20.06.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.06.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Bild: Andreas Morlok / pixelio.de
Bild: Andreas Morlok / pixelio.de

Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) fürchtet wegen der hohen Energiepreise in Deutschland eine Verlagerung von Jobs. "Die Kosten der Energiewende bei uns laufen aus dem Ruder", schreibt VCI-Präsident Karl-Ludwig Kley in einem Brief an den Industriepräsidenten Ulrich Grillo, der der "Rheinischen Post" vorliegt.

Hinzu kämen Veränderungen des Energiemarktes durch nordamerikanisches Schiefergas. "Dies beeinflusst die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen energieintensiven Industrie und kann eine dauerhafte Umlenkung von Investitionen in Regionen mit niedrigeren Energiekosten bewirken. Diese Gefahr trifft alle Sektoren der deutschen Industrie."

Kley bittet den Industriepräsidenten, die Federführung für eine Studie über Gegenmaßnahmen (wie etwa das Gas-Fracking in Deutschland) zu übernehmen. Durchführen soll laut Kley die Studie das US-Institut IHS, das auch die Obama-Regierung beim Fracking beriet.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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