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ZEW-Konjunkturerwartungen erstmals seit Oktober 2014 gesunken

Archivmeldung vom 21.04.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 21.04.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de

Die mittelfristigen Konjunkturerwartungen von Finanzanalysten und institutionellen Investoren haben sich im April erstmals seit Oktober 2014 verschlechtert: Der entsprechende Index fiel von 54,8 Punkten im März auf 53,3 Zähler. Das teilte das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) am Dienstag in Mannheim mit.

Die Konjunkturerwartungen für die Eurozone verbesserten sich im April: Gegenüber dem Vormonat stieg der entsprechende Index um 2,4 Punkte auf 64,8 Zähler. Die Bewertung der momentanen konjunkturellen Lage in Deutschland stieg um 15,1 Zähler auf 70,2 Punkte. Auch der Indikator für die konjunkturelle Lage in der Eurozone stieg im April: Hier ging es um 8,3 Punkte gegenüber dem Vormonat auf nun minus 28,3 Zählern nach oben. "Die deutsche Konjunktur entwickelt sich gut. Ein stabiler Arbeitsmarkt und steigende Löhne stärken das Verbrauchervertrauen und treiben den Konsum in die Höhe. Die derzeitige Schwächephase der Weltkonjunktur dämpft hingegen die Exportaussichten und reduziert den Spielraum für weitere Verbesserungen der wirtschaftlichen Lage in Deutschland", sagte ZEW-Präsident Clemens Fuest mit Blick auf die Zahlen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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