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Ökonom: Deutsche befinden sich nicht im Konsumrausch

Archivmeldung vom 14.02.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 14.02.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Thorben Wengert  / pixelio.de
Bild: Thorben Wengert / pixelio.de

Die Deutschen befinden sich nach Ansicht von Ökonomen Christoph Schmidt, dem Vorsitzenden der "Wirtschaftsweisen", noch längst nicht in einem Konsumrausch. Der Ökonom sagte der F.A.Z. nachdem die "Bild"-Zeitung ihm Warnungen vor einem gefährlichen Verfall der Sparquote zugeschrieben hatte, er habe es so gar nicht gemeint: "Die Sparquote geht zwar ein bisschen runter, im Jahresdurchschnitt ist sie nach der deutschen Statistik auf 10,0 Prozent gesunken", sagte Schmidt. Es sei nicht klar, dass die Sparquote dauerhaft immer weiter sinken werde, und es bestehe noch kein Anlass, sich Sorgen zu machen. Allerdings rät der Ökonom den Bürgern doch, das Sparen fürs Alter trotz niedriger Zinsen nicht aus dem Blick zu verlieren.

"Grundsätzlich muss man – trotz Niedrigzinsen – mehr als in der Vergangenheit an den Aufbau einer privaten Altersvorsorge denken", sagte der Wirtschaftswissenschaftler, der seit einem Jahr dem Sachverständigenrat vorsitzt.

Die Behauptung, die Deutschen befänden sich in einem "Kaufrausch", will er so nicht gelten lassen. "Der private Konsum ist eine Stütze der Konjunktur, aber der Anstieg um vermutlich 1,4 Prozent in diesem Jahr ist doch wenig spektakulär", findet Schmidt.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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