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SPD sucht bei Opel Schulterschluss mit Rüttgers

Archivmeldung vom 06.04.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 06.04.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Im Ringen um die Zukunft des angeschlagenen Autobauers Opel sucht die SPD den Schulterschluss mit NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU). "Wir werden den Ministerpräsidenten bei einer guten Lösung für Opel Bochum unterstützen", sagte SPD-Landeschefin Hannelore Kraft den Zeitungen der WAZ-Mediengruppe in Essen (Mittwochausgabe).

"Das Schicksal von Opel darf nicht zum Wahlkampfthema gemacht werden. Es verbieten sich parteipolitische Auseinandersetzungen auf dem Rücken der Betroffenen und ihrer Familien", erklärte die SPD-Politikerin. Vor einem für den Mittwoch geplanten Gespräch von Rüttgers mit Opel-Chef Nick Reilly drückte Kraft zugleich aufs Tempo. "Eine klare Perspektive für Opel ist überfällig", sagte sie.

Der Bochumer Opel-Betriebsratschef Rainer Einenkel sagte, er hoffe auf eine klare Perspektive für die deutschen Opel-Standorte noch vor dem nordrhein-westfälischen Wahltermin am 9. Mai. "Es wird Zeit. Die Beschäftigten brauchen schnell eine Entscheidung", sagte Einenkel der WAZ-Gruppe. Zu den offenen Fragen zählt, welche Modelle die Opel-Beschäftigten in Bochum in den nächsten Jahren herstellen sollen. Die zugesagte Produktion des neuen Zafira reicht aus Sicht des Betriebsrats jedenfalls nicht aus. Eine ideale Lösung sei, künftig das Elektroauto Ampera in Bochum zu produzieren. "Wenn wir keine Perspektive für das Bochumer Werk bekommen, dann darf es keine Staatshilfe geben", fügte Einenkel hinzu.

Quelle: Westdeutsche Allgemeine Zeitung

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