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ADAC-Reform wieder fraglich

Archivmeldung vom 12.03.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 12.03.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
ADAC
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Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die seit zwei Jahren vorbereitete, grundlegende Reform des ADAC steht im letzten Moment wieder in Frage. Grund dafür ist ein Rechtsgutachten, das der Regionalclub Nordrhein eingeholt hat, an dessen Spitze der frühere ADAC-Präsident Peter Meyer steht. Das berichtet die "Süddeutsche Zeitung".

In dem Gutachten heißt es, die von Meyers Nachfolger August Markl geplante Aufsplittung des ADAC in den Verein, sowie eine Aktiengesellschaft und eine gemeinnützige Stiftung sei überflüssig. Es müsse an der Organisation nichts verändert werden. Präsidiums- und Verwaltungsratsmitglieder des ADAC, die für die geplanten Änderungen stimmten, würden ihre Pflichten verletzen und müssten mit persönlichen Schadenersatzforderungen rechnen, zitiert die Süddeutsche aus dem Gutachten.

Dem ADAC droht nun das Duell des auf dem Höhepunkt der Affäre um die manipulierte Autowahl "Gelber Engel" 2014 zurückgetretenen Meyer und seines Nachfolgers August Markl, schreibt die SZ weiter. Markl halte an der geplanten Aufsplittung fest. Es gebe "keinen Plan B", zitiert ihn die SZ. Nur die mit der Aufsplittung verbundene, strikte Trennung zwischen Vereinsaktivitäten und Geschäften biete Gewähr dafür, dass der ADAC seinen Vereinsstatus behalten darf, den das Amtsgericht München überprüft. Bis zu Meyers aktuellem Vorstoß galt als sicher, dass die Reform wie von Markl geplant bei der Hauptversammlung am 7. Mai in Lübeck beschlossen wird.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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